Winterbummel 2005
Wunderschönes Wetter begrüsste uns am 15. Januar 2005 zu unserem diesjährigen Winterbummel.
Wir trafen uns am um 10.45 Uhr beim Einstieg der Fischtreppe Kraftwerk Birsfelden. Es meldeten sich unwahrscheinliche 26 Mitglieder an , wovon zwei ehemalige Präsidenten.
Dann kam unsere grösste Überraschung. Es kam ein älterer Herr, der sich als Max Brühl vorstellte. Er hat sich zwar angemeldet, aber keiner wusste wer er war, und hat Ihn je gesehen (nicht mal Pius).
Es stellte sich heraus, das es unser ältestes Vereinsmitglied ist, 91 Jahre, und seit 1944, also 61 Jahren Mitglied ist. Er gab uns, während wir auf Claude Wisson warteten, einige interessante Informationen. Also, der Clou ist wir haben doch tatsächlich ein Mitglied, welches im Rhein einen Lachs gefangen hat. Er angelte im Alter von 11 Jahren auf Forellen, und es biss ein 72 cm grosser Lachs, es war nicht sein letzter. Auch ansonsten gab er den ganzen Tag einige herrliche Anekdoten von sich, und alle hingen Ihm den ganzen Tag an den Lippen. Max, wir lernten Dich als ehrliche, lustige Haut kennen, und nicht nur ich, sondern alle wünschen Dir, dass Du noch lange so Gesund und lustig bleibst, wie wir dich heute kennen gelernt haben, und wer weiss, vielleicht kommst Du ja wieder ein mal an unseren Bummel. (Ich finde, dass dieses Ereignis einen längeren Text verdient hat.)

Dann kam Claude, und erzählte uns die Geschichte der Fischtreppe. Er sagte auch unter anderem, das die Fischtreppe auf der falschen Seite gebaut wurde. Aber eventuell wird sich in nächster Zeit (also den nächsten 20-30 Jahren !!!) etwas ändern. Dann hob er den Treppenkorb, aber leider war wie meistens kein Fisch drin. Aber er teilte uns mit, dass der Rein führt im Moment auch zuwenig Wasser führt. Nachdem Däni Weder sich herzlich bei Claude bedankte, überreichte ich Ihm eine gute Flasche Rotwein.

Um 11.25 Uhr standen wir dann vor dem Eingang zum Kraftwerk Birsfelden, wo wir herzlich empfangen wurden. Zuerst wurde uns ein Film über das Kraftwerk gezeigt, von der Wochenschau 1954 bis heute. Im Anschluss daran durften wir Fragen stellen, die uns kompetent und freundlich beantwortet wurden. Danach schritten wir zur Führung. Von der Schaltzentrale nach draussen zum Rechen und anschliessend ins Turbinenhaus. Wir hatten Riesenglück, dass eine Turbine in Revision war, so konnten wir in die Niederungen des Kraftwerkes steigen. Unten angekommen mussten wir einen Helm fassen und wir sahen 18 Meter unter der Wasseroberfläche diese gigantische Turbine sowie den Weg der das Wasser ansonsten nimmt, wenn sie in Betrieb ist.
Es war ein Super-Vortrag, welchen die meisten nicht so schnell vergessen werden.
Wir bedankten uns hier ebenfalls mit einer guten Flasche Rotwein.

Wir liefen dann alle bei eisiger Kälte ca. 10 Minuten Restaurant Gartenlauben, wo wir schon herzlich von Roswitha, der Wirtin erwartet wurden. Es ist ein heimeliges Laubenlokal, mit besonderem Flair. Pius und ich servierten dann unseren Gabujaner das Mittagessen. Nach der kalten Bise tat uns eine fantastische heisse Bohnensuppe gut. Danach teilten wir uns Schweinshaxen, Schweinswürstchen und eine Hinterhamme.
(Diese wurde von Pius gespendet, nochmals vielen Dank dafür.) Zum Dessert gab es grosse Cremeschnitten und Café. Das tollste aber war, alle lachten, tauschten Fischerei- und anderen Latein aus und alle waren hoch zufrieden.

Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei, die letzten von uns sind dann um 17.00 Uhr gegangen. Ich möchte mich bei allen Teilnehmern bedanken, die zu diesem tollen Tag beigetragen haben und ich freue mich schon auf den Winterbummel 2006.

Nicht versäumen möchte ich auch, den Einsatz von Pius Weder zu verdanken, der das Lokal gefunden, das Brot und Dessert eingekauft, serviert und abgewaschen hat wie ein alter Profi.

Auch Roswitha, die uns das Laubenlokal zur Verfügung gestellt, gekocht und uns verwöhnt hat gebührt unser herzlicher Dank.


Frank Rauber